Zugeflogen

„Kirsche“ und „Lavendel“

Was hat ein Kirschbaum mit einem Lavendelstrauch gemeinsam?

In meinem Fall: Sie sind mir einfach „zugeflogen“.

Letztes Jahr war in meinem Garten das „Jahr der Bäume und Sträucher“: Über ein Dutzend Setzlinge tauchten plötzlich auf – ganz ohne mein Zutun. Eine wilde Mischung, von Linde bis Haselnuss. Die meisten musste ich wieder ziehen lassen, doch ein paar Kirschbäumchen durften bleiben – erstaunlich genügsam, selbst im Topf.

Das Besondere: Von diesen Kirschbäumchen – von denen auch meine oben gezeigte FineArt-Arbeit stammt – konnte ich vor einigen Tagen bereits die ersten kleinen, tiefroten Weichselkirschen ernten. Lecker!

Auch der „zugeflogene“ Lavendelstrauch ist längst kein einzelnes Pflänzchen mehr. Inzwischen hat sich ein wahres Blütenmeer entwickelt – sehr zur Freude der fleißigen Insekten.

Und wie so oft in der Natur greift alles ineinander: Wenn andere Pflanzen im Sommer weniger blühen, liefert Lavendel von Juni bis August reichlich Nektar und Pollen. Damit lockt er vor allem Bienen, Hummeln und Schmetterlinge an – als Nahrungsquelle, Lebensraum, Rastplatz und Versteck.

Gleichzeitig unterstützt er die Bestäubung anderer Pflanzen im Garten und in der Umgebung. Und wo viele Insekten sind, entsteht Vielfalt – ein stabiles, lebendiges Ökosystem.

Dachauer Wasserturm
27.6. – 12.7.2026
Sa. + So., je 12 bis 18 Uhr

Persönlich vor Ort nach Vereinbarung

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Gerne Anfrage vor Verwendung