Zugeflogen
„Apfel“ und „Birne“
Jedes Jahr aufs Neue: zarte Blütenfächer – weiße Birnenblüten mit bläulichen Schattenspielen im Gegenlicht.
Rosa Apfelblüten, die für den Herbst wunderschöne, köstliche rote Äpfel vom selbst gepflanzten Baum verheißen.
Das Besondere daran: Es handelt sich um eine Apfelsorte, die man nirgends kaufen kann. Sie stammt von einem Baum, den mein Opa vor Jahrzehnten gepflanzt hat. Von genau diesem – inzwischen uralten – Apfelbaum wurde mein eigener Baum veredelt.
Kindheitserinnerungen an herrlich dunkelrote Äpfel, die Anfang Dezember immer am besten geschmeckt haben …
Und welche Geschichte steckt nun hinter dem Birnbaum?
Ein kleines Wunder: Einst war er krank, befallen, die Rinde verletzt. Ich habe ihn nicht aufgegeben, ihn etwas gepflegt und rundherum ein kleines Biotop entstehen lassen. Efeu rankt am Stamm empor und bildet dichtes Blattwerk – ein geschützter Ort für Vögel und Insekten.
Stattlich ist er geworden. Wie ein Haus- und Hofbaum. Schattenspender. Lebensraum. Alles kommt angeflogen – und bleibt. Wegen der Blüten. Und wegen des stimmigen Ganzen.
Ich freue mich schon darauf: Dieses Jahr scheint die Ernte üppig zu werden – ein Dank an die fleißigen Insekten im Frühjahr!
Dachauer Wasserturm
27.6. – 12.7.2026
Sa. + So., je 12 bis 18 Uhr
Persönlich vor Ort nach Vereinbarung
© Copyright 2026 Regina Merl (Texte und Bilder)
Gerne Anfrage vor Verwendung

